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HCM-Gentest

Oktober/November 2012

1. Seminar für Züchter 


HCM Gentest ist "Schrott"


1. Seminar 21.10.2012, Premiere in Düsseldorf, Ergebnisse in Kurzform! Leider war ich nicht persönlich anwesend. Quellen sind Delia Wallbaum - Deliascastle, Gabi Aalbers und Esther Guggenbühl -Secret Schatz. Herzlichen Dank!


Dr Jan-Gerd Kresken, Dr Elisabeth Dietschi (CH) & Dr Gerhard Wess

Die derzeit angebotenen Gentests zur Feststellung von HCM bei der Maine Coon sind vollkommen ungeeignet und haben keinerlei Aussagekraft !
Von den genetisch positiv oder negativ getesteten Tieren sind nachweislich jeweils ca. 80% frei von HCM und ca. 20% im Ultraschall posiv auf HCM getestet worden. Eine Qualitätskontrolle für Gentests gibt es nicht.
Es sollten alle Maine Coon geschallt werden - auch Liebhabertiere; Zuchttiere sollten ab etwa 1 Jahr zum ersten Mal vorgeschallt, danach regelmäßige geschallt werden. Ein positives Ergebnis im Alter von 1 Jahr muß zum Zuschtausschluß führen. Fatal für die Entwicklung einer Rasse ist: die Tiere mit einem Jahr schallen zu lassen und mit 3 Jahren nicht mehr nachgeschallt als Liebhabertier abzugeben; denn erst dann zeigt sich ob das Tier wirklich HCM negativ ist oder nicht.

Der Gentest für PKD (Nierenzysten) hält ausschließlich für Perser.
http://www.collegium-cardiologicum.de
http://www.wsava.org/Germany.htm
http://omia.angis.org.au/home/
Dr Markus Eickhoff

Muß die Katze zum Zahnarzt kann eine sinnvolle Behandlung nur mit Röntenbild erfolgen. Man kann Katzen zum Zähneputzen bringen - durch Spiel und Belohnung. Es gibt Zahnputzmittel mit Huhngeschmack, die als Leckerli gegeben werden können und kleine Zahnbürsten - sonst tut es auch der Finger. Üben lohnt.


Prof. Dr Andra Fischer
SMA Gentest für Maine Coon brauchbar. Zuchtausschluß positiver Tiere zwingend erforderlich. Krankheit führt zur völligen Bewegungsunfähigkeit (reszessiver Erbgang).

Dr Kerstin Amort
Ein weiteres Thema, Fazit: Die Ursachen der Epilepsie bei Katzen sind nach-wie-vor so gut wie unbekannt.


Vor dem Zuchteinsatz sollten alle Tiere geröngt werden: Schwanz, Rücken und Hüfte, aber auch die Extremitäten. 30 % der Tiere haben Hüftdysplasie. Diese Werte können nur mit strikter Selektion endlich verbessert werden. Auch den Norberg Winkel (Tiefe des Gelenks) bestimmen lassen.
Prof. Dr Anne-Rose Günzel-Apel
Von hormonellen Behandlungen von weiblichen Katzen (Pille) kann nur dringend abgeraten werden.
Dr Pasquale Piturru

Spruch des Tages: “... störendes Verhalten ist meistens keine Verhaltensstörung” !
http://www.feli-care.de/
Prof. Dr Jürgen Zentekt
BARFen bitte nur nach eingehender Information. Bspw. Vit A in falschen Mengen ist ausgesprochen schädlich. Fertigmischungen sind nicht immer geeignet.

Dr Hermann Egberink
Ein einzelner FIP-Fall bedeutet nicht, daß die Katzen der Gemeinschaft zwingend FIP entwickeln! Eher Einzelfälle. Das Immunsystem unterstützen ist das beste Mittel der Wahl. Die verursachenden Viren sind immer überall - die Frage ist, wann diese degenerieren und ob das Immunsystem eine passende Antwort darauf hat.
http://abcd-vets.org/Pages/Home.aspx

in charge http://www.dgk-dvg.de/index.phphttp://ig-hgk.com/

Die Quelle stammt von Frau Eva Reinert -Evecoon-
Ich bedanke mich sehr dafür, dass ich dass veröffentlichen darf.

http://www.evecoon.de/html/experten_erklaeren_no_1_2012.html


     


November 2012





Wissenswertes aktuell


Tierklinik Kaiserberg klick oder lesen Sie hier..

Was ein guter Züchter längst wusste wird hier erneut bestätigt...viele haben bereits bedauert ihre guten Tiere aufgrund des Gentest kastriert zu haben.
Unsere Kardiologen lehnen bereits schon länger den Gentest ab und sie wissen warum !
Bei einer befreundeten Züchterin wurde ihr 2 jähriger Kater (negativ getestet auf beiden Genorten) massiv positiv HCM geschallt.
Wenn der Schock vorbei ist hoffe ich, dass sie es auf ihrer HP veröffentlicht....wir geben um den Gentest nichts und schallen regelmäßig unsere Tiere und legen Wert auf Ahnenforschung.


Genetische Assoziation der A31P- und A74T- Polymorphismen mit der felinen Hypertrophen Kardiomyopathie bei der Maine Coon

Diese Publikation bekam den Schattauer Preis für die beste Publikation mit dem Hinweis:

Das Kopf-an-Kopf-Rennen um den Schattauer-Preis 2008 gewann Frau Christel Schinner, LMU München. Stellen Sie sich vor, sie behaupten, dass eine grosse amerikanische Studie so nicht stimmt, sie machen eine Untersuchung hierzu und beweisen, dass sie Recht haben: das ist schon einen Preis wert! Vergessen sollte man nicht, dass hinter diesen tollen Studien immer die Betreuer, eine ganze Arbeitsgruppe und nicht zuletzt das ganze Team einer Klinik bzw. eines Institutes tatkräftig und fest dahinter steht. Daher gilt der Dank an dieser Stelle der nicht genannten „vis a tergo“.
Link: http://www.innlab-dvg.de/innlab2008/rueckblick.php

16. Jahrestagung der FG Innere Medizin und klinische Labordiagnostik der DVG , InnLab am Samstag, den 02. Februar 2008

11:15-11:30 Schinner et al., München
C. Schinner, K. Weber, K. Hartmann, G. Wess, Abteilung für Kardiologie der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München
Einleitung: Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist die häufigste feline Herzerkrankung mit autosomal dominantem Erbgang und variierender Penetranz. Die A31P- und A74T-Polymorphismen (SNPs) im kardialen Myosin binding protein C3-Gen (MYBPC3) werden derzeit als kausale Mutationen bei Maine Coon-Katzen angesehen.

Genetische Assoziation der A31P- und A74T- Polymorphismen mit der felinen Hypertrophen Kardiomyopathie bei der Maine Coon

In der Praxis weichen Ultraschalldiagnosen häufig vom Genotyp ab. Von züchterischer sowie tierärztlicher Seite ist unklar, wie mit herzgesunden Genotyp positiven Katzen verfahren werden soll. Ziel der Studie waren deshalb die Evaluierung der klinischen Assoziation beider SNPs sowie die Beurteilung der klinischen Validität bereits vermarkteter Gentests.
Material und Methoden: 83 Maine Coon-Katzen und 68 Katzen unterschiedlicher Rassen gingen in die Studie ein. Weibliche Tiere mussten älter als 36 Monate, männliche älter als 24 Monate sein. Der Phänotyp „herzgesund“ oder „HCM“ musste eindeutig zuzuordnen sein. Die Phänotypisierung erfolgte mittels Herzultraschall, die Genotypisierung mittels Taqman® Genotyping Assays.
Ergebnisse: 21,13% der herzgesunden Tiere waren im Gentest positiv für den A31P- und 32,84% für den A74T-SNP. 75% der HCM-Gruppe trugen das gesunde Allel bezüglich des A31P- und 50% bezüglich des A74T-SNPs. Die Allelfrequenzen unterschieden sich zwischen den Phänotypgruppen nicht signifikant. Anhand der vorliegenden Studienpopulation bestand kein Hinweis, dass bereits vermarktete Gentests einen prädiktiven Wert besitzen. Eine computergestützte Proteinanalyse ordnete die Auswirkung der SNPs auf das Protein als benigne ein. Der A31PPolymorphismus ist spezifisch für Maine Coons, während der A74T-Polymorphismus auch bei anderen Katzenrassen vorkommt.

Genetische Assoziation der A31P- und A74T- Polymorphismen mit der felinen Hypertrophen Kardiomyopathie bei der Maine Coon

Schlussfolgerungen: Mit der untersuchten Patientenzahl wurde keine Assoziation zwischen der HCM und den untersuchten Polymorphismen gefunden. Der Goldstandard für die Zuchtauslese besteht weiterhin in der jährlichen echokardiographischen Untersuchung.

Neues zu HCM bei Mutation MYBPC3 A31P

Neues zu HCM bei Mutation MYBPC3 A31P

In einem neuen wissenschaftlicher Bericht der Unite de Cardiologie d’Alfort (Frankreich) wird das Ergebnis einer weiteren Studie zum Thema HCM veröffentlicht, die mit 96 Maine Coon Katzen unterschiedlichen Alters durchgeführt wurde. Das Ergebnis zeigt, dass Tiere die
a) keine Mutation besitzen (N/N), auch an HCM erkrankt waren.
b) heterozygot sind (N/HCM), nur in ganz geringem Maß an HCM erkrankt waren.
c) homozygot sind (HCM/HCM), zu einem Drittel nicht an HCM erkrankt waren.
Anmerkung: (Ergebnisse entsprechen Gentest 1. Mutation nach Meurs)
Die wesentliche Aussage dieser Studie ist, dass N/HCM getestete Tiere fast vergleichbar in der Anzahl mit N/N getesteten Tieren (Mutation MYBPC3 A31P) nicht an HCM erkrankt waren. Damit wurde in dieser Studie belegt, dass es völlig unsinnig ist, Tiere mit N/HCM wegen des Risikos einer HCM-Erkrankung aus der Zucht zu nehmen. Anmerkung: Dann müßte man ja auch N/N Tiere aus der Zucht nehmen.

Nachfolgend finden Sie einen Abstract dieser Studie (siehe auch www.ingentaconnect.com/content/bpl/jvim/2009/00000023/00000001/art00015;jsessionid=gc2y08w2wxhx.alexandra).

Danke Angela & Gerhard von der Big Giants Crew

HCM (Hypertrophic Cardiomypathy) gen test
Our meening and attitude

Wenn alle Züchter und auch wir ehrlich sind, dann testen sie und wir aus wirtschaftlichen Überlegungen. Jeder möchte seine Kitten verkaufen. Und positiv getestete Tiere lassen sich in der aktuellen HCM-Hysterie bei vielen Züchtern nur schwerlich verkaufen.
Wenn wir uns alle ehrlich fragen, verdienen wir denn mit der Maine Coon Zucht wirklich Geld, dann müssten eigentlich alle Züchter, mit vielleicht wenigen Ausnahmen sagen, nein. Wir züchten die Tiere als Hobby und es ist ein teures Hobby, früher schon und jetzt noch mehr. Wenn wir nun aufhören zu züchten, haben wir sicher alle mehr Geld im Geldbeutel. Aber können wir den Aufhören ? Für viele von uns ist es fast eine "Sucht", diese phantastischen Tiere um sich zu haben und die kleinen Kitten auf die Welt kommen und Großwerden zu sehen.
Was wir damit sagen wollen ist, dass wir eigentlich besser aufhören sollten zu züchten, dann hat Laboklin und Biofocus nichts mehr zu testen. Aber warum sollten wir aufhören zu züchten ?
Vielleicht haben ja viele Züchter schon lauter negative Tiere (weil sie alle hetero- und homozygot Tiere kastriert haben). Wir stellen die provokative Frage: Haben diese verantwortungsvollen Züchter diese Tiere etwa an Liebhaber verkauft oder gar einschläfern lassen, obwohl diese Tiere kerngesund waren ?
Wir können sicher sein, die Wirtschaft im Veterinärbereich ist so „ausgebufft“, dass mindestens jedes Jahr oder vielleicht jedes 2. Jahr ein neuen Test entwickelt wird, mit einem weiteren entschlüsselten Gen. Damit ist der bisherige HCM-Gentest weitgehend wertlos (und jetzt ist er da, der neue Gentest mit der 2. Genmutation die entschlüsselt wurde (wir wissen, dass es bereits eine 3. entschlüsselte Genmutation gibt - aber die Labors werden doch nicht gleich das ganze Pulver verschießen - in einem Jahr braucht man ja wieder etwas Neues)
Wir Züchter haben in den letzten Wochen und Monaten schon so viel über unglaubliche HCM-Gentest- ergebnisse gehört:Mutter und Vater are negative (N/N) and Kitten are positive Tier negativ gen-getestet und positiv im Schall Tier positiv gen-getestet und negativ im Schall (vor allen Dingen bei Tieren weit über 10 Jahren) Und, und, und. Welches Vertrauen sollten wir also in diesen Gentest haben ? Wo steht schwarz auf weiß belegt, dass mehr homozygot-getestete Tiere sterben, als N/N-Getestete ? Die Labors und auch die Veterinärmediziner sind den Beweis dafür bisher schuldig geblieben.
Gibt denn ein Mensch Geld für seine eigene Gesundheit aus, wenn der Arzt zu ihm sagt: Du bist gesund, aber du kannst krank werden oder du neigst zu einer tödlichen Krankheit, aber du mußt diese Krankheit nicht bekommen. Und wenn der Mensch dann fragt, was kann ich dagegen tun, sagt der Arzt nichts. Du trägst dieses mutierte Gen. Einige würden verrückt werden und sich umbringen aus Angst, sie werden krank. Die meisten würden diesen Test gar nicht machen lassen um nur ja nicht Gewissheit zu erlangen, ob sie einen solchen Gen tragen. Andere würden sich laufend untersuchen lassen, ob sie krank sind. Genau das tun wir mit den Schalluntersuchungen. Denn es liegt uns sehr viel an der Gesundheit unserer Tiere. Aber mit dem HCM- Gentest können wir überhaupt nichts zum Gesundheitszustand des Tieres sagen.
Und jetzt mit der zweite entschlüsselten Genmutation beginnt alles wieder von vorne. Die bisherigen Testergebnisse sind heute genauso wertlos, wie diese neue Testvariante es sein wird, wenn auf die 3. Genmutation getestet wird und so weiter und so fort. Und in 3-4 Jahren haben wir dann 80% positiv gengetestete Maine Coons. Und auch dann werden negativ getestete Tiere an HCM sterben und positiv getestete Tiere werden 15 Jahre alt. Wozu denn all dieser Aufwand. Wem nutzt denn wirklich diese ganze Entwicklung. Beantworten Sie sich diese Frage doch einfach selbst ?
Wir haben alle unsere Tiere mit der 1. entschlüsselten Mutation HCM gen-getestet, um zu wissen, wo eine Gen-Mutation vorliegt. Für alle weiteren Mutationen werden wir das sicher nicht mehr tun. Wir lassen all unsere Tiere regelmäßig mit „Ultraschall“ auf HCM testen. Den nur dort kann ein wirkliches Ergebnis über den Gesundheitszustand des Herzens und des Herzmuskel erzielt werden. Und all unsere Tiere sind mit Ultraschall „negativ“ getestet. Wir haben deshalb kein einziges Tier mit einer Gen-Mutation bisher aus der Zucht nehmen müssen. Sollte nur die kleinste Veränderung im Utlraschall auftreten, dann werden wir im Interesse des Tieres und unserer Zucht handeln. Wir haben diesen Weg gewählt und haben keinen Grund ihn auch bei der Entschlüsselung eines weiteren HCM-Gens (daran wird angeblich in der Veterinär-Forschung schon gearbeitet) zu verlassen.
Die Studie der Fachgruppe Kardiologie der DVG (Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft) - Link für Züchter: http://www.collegium-cardiologicum.de/ ist noch nicht abgeschlossen. Wir haben allerdings die Hoffnung, dass dadurch eine Relativierung des Nutzen eines HCM-Gentests erfolgen wird und die teilweise noch herrschende Hysterie unter den Züchtern sich auf die reale Wertigkeit eines solchen Tests wieder reduzieren wird.
Schlußbemerkung:
Wir lieben unsere Maine Coon, diese einzigartige Katzen-Species. Alle die uns kennen wissen, dass wir alles für unsere Tiere tun und tun würden. Und nichts liegt uns so sehr am Herzen wie die Gesundheit unserer Tiere und deren Nachkommen.

Letzte Änderung
HCM-Gentest